ZWISCHEN / STAND

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11:30-16:30
Saturday, November 16, 2019
Kurt Lade Klub, Grabbeallee 33 13156 Berlin (M1 / Haltestelle: Tschaikowksistraße)
Teilnahme auf Anmeldung hier
Eintrittsspende: 2-4 €

Das Kollektiv x-embassy initiiert eine intergenerationelle künstlerische Forschung zum Thema Kunst im urbanen Raum in Pankow. Ausgehend von ausgewählten Beispielen, u.a. ‚Aufbauhelferin‘ (Gertrud Claessen, 1952) und ‚fragen !‘ (Karla Sachse, 2005), konzentriert sich das Kollektiv vorrängig auf die Arbeiten und Erfahrungen von Künstlerinnen, die vor und nach 1990 in Ostberlin tätig waren und/oder sind.

Folgende Fragen werden aufgearbeitet: Welche Bedeutungen trugen die Arbeiten als sie entworfen und umgesetzt wurden? Welche Neuinterpretationen oder Spannungsfelder in Bezug auf die Werke gab und gibt es? Wie erfahren Künstlerinnen den Wechsel politischer Systeme? Welche Erinnerungen wurden und werden im urbanen Raum in Pankow behalten, und von wem? Welche Erinnerungen, welche Narrative sind nicht im Stadtraum sichtbar, und warum? Welche Rolle können wir heute als Künstlerinnen in diesen Prozessen spielen?

In diesem Workshop präsentieren die x-embassy-Künstlerinnen Hannah van der Est, Josephine Findeisen, Sabrina Brückner, Vera Seng, Sonja Hornung und Juliane Tübke die Zwischenergebnisse ihrer Arbeit im Gespräch mit folgenden eingeladenen Gästen: Künstlerinnen Elske Rosenfeld, Karla Sachse und Amy Spiers.

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Elske Rosenfeld forscht als Künstlerin und Autorin zur Geschichte der Dissidenz in Osteuropa und den Ereignissen von 1989/90, und zum Verhältnis von Körper und Revolution. Ihre künstlerischen Arbeiten wurden international ausgestellt, u.a. beim f/stop-Festival Leipzig (2018); “Herbstsalon III”, Maxim Gorki Theater, Berlin, (2017); Steirischer Herbst 2015, Graz; mumok kino, Wien (2016 und 2013); GfzK Leipzig (2013); Devi Art Foundation, Delhi (2013). 2018 leitete sie zusammen mit Suza Husse das Projekt „wildes wiederholen. material von unten. Künstlerische Forschung im Archiv der DDR-Opposition“. Sie ist Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte. Sie schreibt auf www.dissidencies.net Weitere Infos: www.elskerosenfeld.net

Karla Sachse lebt und arbeitet in Berlin, wo sie mehrere Arbeiten im öffentlichen Raum realisiert hat, zur Zeit ein Erinnerungsprojekt an den Aufbruch im Herbst 1989 mit Zeichen auf den Straßen von Prenzlauer Berg, Weißensee und Pankow und mehr als 150 Interviews als Oral History auf der Webseite: www.aufbruch-herbst89.de
Sie installierte und leitete künstlerische Studio-Programme an verschiedenen Institutionen. Ihre individuellen und kollaborativen Kunstprojekte werden national wie international gezeigt: www.karla-sachse.de Als Teil eines internationalen Netzes der Mail Art und Visuellen Poesie schuf sie Beiträge für ungezählte Publikationen.
Geboren 1950 in Zschopau, Sachsen, Ost-Deutschland, studierte und graduierte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Dr. Amy Spiers ist Künstlerin, Autorin und Forscherin. Ihre sozial engagierte und kritische Kunstpraxis basiert auf der Gestaltung von Live-Performances, partizipativen Situationen und Installationen. In ihrer kollaborativen Praxis – zuletzt arbeitete sie zusammen mit Catherine Ryan – untersucht sie die Leerstellen im öffentlichen Diskurs. Spiers realisierte zahlreiche Kunstprojekte, beispielsweise im Monash University Museum of Art, Melbourne, dem Museum für Neue Kunst, Freiburg, MONA FOMA, Hobart sowie im Rahmen der Wiener Biennale 2015. Des Weiteren hat sie an Publikationen für das Museum of Contemporary Art Australia, Sydney, das Next Wave Festival, Melbourne und das un Magazine mitgewirkt. Amy schloss 2011 einen Master of Fine Art ab und promovierte 2018 am Victorian College of the Arts in Melbourne. http://www.amyspiers.com.au

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Mit der freundlichen Unterstützung von Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

status update

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For more than two years, we, a small collective of artists, designers and performers, have shared a 90sqm space in the largest former embassy in Pankow. The building was the result of an unlikely and short-lived diplomatic relationship set up between the settler-colonial state australia and the german democratic republic from 1972-1986.

We have worked alone and together in the space with the epic green curtains. Collaborations have unfolded; artists, activists and neighbours met in our space publicly and privately; we hosted a sporadic but indepth series of events and exhibitions, in which friends and strangers-to-become-friends produced, showed and discussed their work with us and the broader public.

Now it could be that everything comes to an end at the end of this month. Or not. We don’t know yet, but either way, we plan to make some noise.

Botschaft bleibt: Come on Sunday, June 30, 2019 (from 3pm) to Ein Stück Botschaft für Alle and show support in solidarity with ALL those in this city (not just the artists) who are being crowded out by, and fighting hard against, doubled and tripled rents.

PS: if nothing else on Sunday we promise v. good party. Kollektiv x-embassy will make a fine, small, spontaneous exhibition in our space. Lidl bier as always. There are more plans but not on this platform. To stay tuned write to: x-embassy@protonmail.com

PPS: The artists have left the building. For a full summary of the situation, please see here (auch auf deutscher Sprache!): https://australischebotschaftost.wordpress.com/2019/08/05/statement-botschaft-verkauft/

We thank all who were a part of, visited, supported, encouraged, contributed to and danced in our space while it existed.

Image: thanks to real estate.

Observing Strange Attractors – Symbiose, Vertrauen, Fiktionen

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14:00-20:00
Saturday, April 13, 2019
Saturday, May 4, 2019
Saturday, June 1, 2019
Workshop series organised by texture

Die x-embassy freut sich, das Kollektiv texture für eine dreiteilige Workshop-Reihe zu Gast zu haben.

Die Endosymbiontentheorie (altgriechisch endo=innen und symbiōsis=Zusammenleben) besagt, dass Eukaryoten (Zellen mit Zellkern) durch die symbiotische Verschmelzung von prokaryotischen Organismen (zelluläre Lebewesen ohne Zellkern) entstanden sind. Vereinfacht gesagt, haben Prokaryoten andere Prokaryoten aufgenommen, ohne diese jedoch zu verdauen. Vielmehr lebten diese im Inneren der anderen Prokaryoten weiter und wurden dadurch zu Endosymbionten. Zellorganellen wie die Mitochondrien tragen auch heute noch viele Merkmale von Prokaryoten in sich. Komplexe pflanzliche, tierische und auch menschliche Zellen sind demnach aus dieser Symbiogenese hervorgegangen. Eine bedeutende Vertreterin dieser Theorie ist Lynn Margulis. Obwohl Margulis‘ Interpretation der Endosymbiontentheorie lange Zeit im biologischen Wissenschaftsfeld belächelt wurde, ist die Theorie in der Biologie mittlerweile anerkannt. Was diese Theorie ausmacht, ist ihre Neuformulierung von evolutionären Prozessen, die das darwinistische Evolutionsparadigma nicht negieren, sondern ergänzen. Stehen in neo-darwinistischen Theorien Wettbewerb und survival of the fittest an vorderster Stelle, ist es bei Margulis die Symbiose, das Zusammenleben, welche das Leben überhaupt definiert. Damit diente Margulis als Inspiration für Wissenschaftlerinnen wie Myra Hird, Luciana Parisi oder Donna Haraway, welche die Endosymbiontentheorie nutzen, um andere Verständnisse von Geschlecht, Subjektivität und Identität vorzuschlagen. Ihre Adaptionen verstehen Körper auf der materiellen Ebene als heterogenes Resultat fortdauernder Symbiosen.

Im Kontext dieses Themenkomplexes bewegt sich der Workshoptag „Symbiose“, dessen Leitfrage sein wird: Was verstehen wir unter Symbiosen und wie können wir Formen der Symbiose kultivieren und erproben? Einer kurzen Einführung in die Symbiogenese folgt ein performatives Element, welches sich mit der Vernetzung von Sinnen auseinandersetzt. Anschließend wird es eine Lecture Performance geben, welche die Möglichkeiten einer Kartografie von Flechten experimentell erforscht. Damit unternehmen wir den Versuch, das Verständnis von Symbiose in verschiedene Richtungen zu öffnen und für andersartige Lesarten des Begriffs brauchbar zu machen. Diese Perspektiven sollen gemeinsam erörtert und hinterfragt werden.

Die Workshops finden auf deutsch statt. Bitte meldet euch unter folgenden E-Mail-Adresse an, wenn ihr teilnehmen möchtet: info@texture.works

 

Exit Gala

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Bild: Sabrina Tamara Brückner

x-embassy silvester 2018 exit gala all welcome

19h Performance
DINA 4 1
Richard Pettifer with assistance from Hayley Glickfeld
An existential posthumanist re-imagining of the 1963 sketch by Lauri Wylie, performed by an actor and a robot.
(15 mins, English)

20h Dachscreening // rooftop screening
Sabrina Tamara Brückner
San Francisco Verde (2018)
Film (10:53 min)

party feat.

jentle ben DJ set
Private Punk Procedure
Ada/Amigo(2)
playlist gala

M1 tramstop Tschaikowskistr.
Enter via spiral staircase on righthand side of building.
M1 Haltestelle Tschaikowskistr.
Eingang via Wendeltreppe, rechte Seite des Gebäudes.

Screening: Dawn of the Red – A Rupture in the Deep-Sleep of Capitalism

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Image: Still from video

19:30-21:30
Tuesday, November 27, 2018
Film Screening, A.S.S.-Collective

*** deutsche Version unten ***

‚Dawn of the Red – A Rupture in the Deep-Sleep of Capitalism‘, A.S.S.-Collective, 2018, 15:12 min., color, sound, HD, 16:9

On the 21st of June 2018, A.S.S.-Collective and a group of artists and activists gathered in front of the Ernst-Thälmann monument to spend 24 hours together. Questions concerning the effects of dominant historiography on today’s cities and public spheres formed the basis of their joint gathering. Navigating through Walter Benjamin’s notion of the dialectical image, the actors search for ways to produce a “flash of awakening” in this historical narrative.

The Ernst-Thälmann monument was designed by Soviet sculptor Lew Kerbel (1917-2003) and erected in the mid-1980s as part of the construction of a residential and park complex in Prenzlauer Berg. Thälmann was the leader of the Communist Party of Germany (KPD) during the Weimar Republic and later a chairman of the KPD and an active anti-fascist, who was murdered in 1944 in Buchenwald. Since the fall of the Berlin Wall, the monument has been left to its own devices: the floodlights intended for lighting switched off, the forecourt littered with broken glass and the pedestal full of graffiti. Thälmann still sleeps in the dark.

However, recent developments, including the sale of the nearby Greifswalderstraße goods train station to a private investor, and the planned modernisation of the park’s high-rise housing, have led to increased debate over the site’s future — and that of the monument itself. Self-organised local residents (the Anwohner-Initiative Ernst-Thälmann-Park) currently look after the Ernst-Thälmann-Park, gathering donations to pay for the upkeep of the green space’s water body. It is no doubt in part due to their political work, and in part due to the imperative logic of ‚urban development‘, that in November 2018, several months after A.S.S.-Collective filmed onsite, the Berlin Senate announced its decision to soon restore the sculpture.

It is in this context that x-embassy screens ‚Dawn of the Red‘, followed by a conversation with the artists.

A.S.S.-Collective is an artist-duo based in Berlin: Mizu Sugai (*1989, Tokyo) and Jonathan Jung (*1987, Hamburg). Located at the intersection of social and political practice and its artistic translations, A.S.S.-Collective operates mostly with participatory formats such as workshops, performances and happenings.

‚Dawn of the Red – A Rupture in the Deep-Sleep of Capitalism‘, A.S.S.-Collective, 2018, 15:12 min., Farbe, Ton, HD, 16:9

Am 21. Juni 2018 trafen sich A.S.S.-Collective mit einer Gruppe von Künstler*innen und Aktivist*innen auf dem Platz vor dem Ernst-Thälmann-Denkmal in Berlin, um dort 24 Stunden gemeinsam zu verbringen. Fragen zur Auswirkung von herrschender Geschichtsschreibung auf heutige Stadt- und Gesellschaftsräumen bildeten das Fundament für den gemeinsamen Aufenthalt. Im Sinne Walter Benjamins dialektischem Bild ergründeten die Akteur*innen, wie ein „Blitz des Erwachens“ in der herrschenden Geschichtsschreibung erzeugt werden kann.

Das Ernst-Thälmann-Denkmal wurde von dem sowjetischen Bildhauer Lew Kerbel (1917-2003) gestaltet und Mitte der 1980er Jahre im gleichnamigen Park und Wohnkomplex im Prenzlauer Berg errichtet. Thälmann war Vertreter von Arbeiterkämpfen während der Weimarer Republik, späterer Vorsitzender der KPD und aktiver Antifaschist, der 1944 in Buchenwald ermordet wurde. Seit dem Fall der Mauer 1989 wurde das Denkmal sich selbst überlassen: die für die Beleuchtung vorgesehenen Flutlichter sind ausgeschaltet, der Vorplatz übersät mit Glasscherben und der Sockel voll von Graffiti – Thälmann schläft noch im Dunkeln.

Allerdings führten in letzter Zeit neue Entwicklungen, einschließlich der Kauf des naheliegenden Areals des Güterbahnhof Greifswalderstraße und der geplanten Modernisierung des Wohnkomplexes, zu einer immer lauter werdenden Debatte über die Zukunft des Ortes — und die des Denkmals selbst. Die selbstorganisierte Gruppe „Anwohner-Initiative Ernst-Thälmann-Park“ kümmert sich zurzeit noch um den Erhalt vom Ernst-Thälmann-Park und sammelt Spenden für den Erhalt seines Teichs. Teils aufgrund deren politischen Engagements, teils wegen der zwingenden Logik der ‘Stadtentwicklung’ passierte es, dass der Berliner Senat im November 2018, einige Monate nachdem die Arbeit von A.S.S.-Collective entstand, die Restauration des Denkmals ankündigte.

In diesem Zusammenhang zeigt x-embassy ‚Dawn of the Red‘. Anschließend gibt es eine Konversation mit den Künstler*innen.

A.S.S.-Collective ist ein Künstler*innen-Duo aus Berlin: Mizu Sugai (*1989, Tokyo) und Jonathan Jung (*1987, Hamburg). Seit dem Beginn ihrer Zusammenarbeit arbeiten sie an der Schnittstelle von sozialer Praxis und deren künstlerischer Übersetzung, meist in Verbindung mit partizipatorischen und kollektiven Formaten wie Workshops, Performances und Happenings.

FB-Event

Ex-Embassy: Exhibition and text series

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Image: MfS HA_III Fo 382 Bild_0002 (detail)

Thurs-Sat, 12-18:00 or by appointment
August 4-31, 2018
Exhibition and Text Series
ex-embassy.com

Vernissage, Performances: August 4, 3-7pm

*** deutsche Version unten ***

EX-EMBASSY is an exhibition and text series that unfolds from the former Australian embassy to the German Democratic Republic (GDR). Five artistic works and five commissioned texts are presented in and around the 70s-era iconic Modernist structure.

The former embassy is one component of a little-known, yet unparalleled architectural experiment: in the late 1960s and early 1970s, 135 diplomatic buildings were rapidly rolled out in Berlin’s peripheral northeastern borough, Pankow.

Australia, often named the ‘Fifth Continent’ in GDR communiques, usually plays a minor role in Cold War histories. Following geographer Doreen Massey’s definition of space as “the simultaneity of stories thus far”, EX-EMBASSY addresses the former embassy as a site shaped by, and containing, trajectories that move far beyond its physical frame. Grounding geopolitical histories that destabilise belonging within capitalist property formats, the works and texts attend to ongoing negotiations of value and territory; narrative and identity.

Participating artists: Megan Cope (Quandamooka); Archie Moore (Kamilaroi); Sumugan Sivanesan (AU/DE) & Carl Gerber (DE); Sonya Schönberger (DE); and Khadija von Zinnenburg Carroll (AU/AT). With texts by: cultural studies theorist Ben Gook (AU/DE); legal scholar Sarah Keenan (UK); historian Peter Monteath (AU); artist, critic and curator Rachel O’Reilly (AU/DE); and writers Nathan Sentance (Wiradjuri) & Raelee Lancaster (Wiradjuri). EX-EMBASSY is hosted by artist Sonja Hornung (AU/DE) with the curatorial advice of Rachel O’Reilly (AU/DE).

EX-EMBASSY opens as part of Berlin’s Project Space Festival 2018 and is hosted by the project space x-embassy. This project has been assisted by the Australian Government through the Australia Council for the Arts, its arts funding and advisory body, and by the Rosa Luxemburg Foundation through the association Helle Panke e.V.. Media partner: Berlin Art Link.

An external Podium Discussion: Anti-Colonial Diplomacies will take place within the framework of the exhibition at Archive Books on August 7, with Megan Cope (Quandamooka) and Archie Moore (Kamilaroi); moderation: Rachel O’Reilly (AU/DE).

Weiterlesen „Ex-Embassy: Exhibition and text series“

Big Demo

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Image: Sonja Hornung & Richard Pettifer

19:00-19:20
Saturday, July 14, 2018
Performance by Sonja Hornung & Richard Pettifer

Big Demo is the ceremonial demolition of the former Australian Embassy to the German Democratic Republic (GDR).

The building was completed in 1975, the result of promising brown coal trade between the GDR and Australia. It functioned as an embassy until 1986, when operations were moved to Warsaw. Following the Berlin Wall’s demolition, the site was privatised to a medical laboratory, then to a media company that went bankrupt in 2016. Today, the former embassy is owned by real estate developers Prexxot, whose plans to convert the building into high-end owner-occupied apartments are currently in limbo.

The work is the latest in a series by duo Sonja Hornung and Richard Pettifer aimed at provocatively and speculatively investigating forms of finance, diplomacy, and environmental degradation. Previous works have seen them opening an embassy on a wall (Mauer Botschaft, 2013), eating 100 euros (100 Euro Dinner, 2013), speculating on the Romanian cyanide spill caused by Australian company Esmeralda (What we do not own is bought and sold, 2017), and initiating a mass jump into the Rhine during the UN’s COP23 negotiations (Rheinsprung, 2017).

For Big Demo, visitors are invited to join the festivities as this infrastructural relic is disappeared before your very eyes.

Big Demo takes place as part of Art Spin 2018, a community based interactive bike and art tour of creative venues, site-specific art performances and installations throughout various Berlin neighborhoods.